Donnerstag, 22. September 2011

Fixierung des Goldpreises zur Rettung des Finanzsystems?

Der einfachste Weg, um Gold aus seiner wieder gewonnenen Rolle als moralischer Schiedsrichter über das ausufernde Gelddrucken der Zentralbanken zu reißen, wäre doch eine Fixierung des Goldpreises. Damit würde jede Goldspekulation und die Flucht aus dem Papiergeld im Keim erstickt werden.
Wie aber könnte so etwas in der Praxis aussehen? Don Cox nennt ein Beispiel: Da fast alle OECD-Staaten enorme Schulden und Defizite in einer Zeit extremer Geldpolitik (Nullzinsen, Geld drucken) angehäuft haben - und somit geldpolitisch kaum noch handlungsfähig sind - würde sich eine Aufwertung des in den Bilanzen vernachlässigten Goldes anbieten. Damit könnte man auch wirtschaftsunfreundliche Steuererhöhungen und radikale Sparmaßnahmen umgehen.
Coxe nennt als konkrete Maßnahme die Ankündigung der Zentralbanken Gold bei 2.200 USD unlimitiert zu verkaufen und bei 2.000 USD unlimitiert anzukaufen. Die Stabilität und das Vertrauen in das Finanzsystem und die nun nicht mehr nur aus Papier bestehenden Währungen wäre demnach wieder hergestellt, da Coxe diesbezüglich auch goldgedeckte Staatsanleihen mit niedriger Verzinsung vorschlägt, die zwischen Ländern wie China und den USA dann für neues Vertrauen und Stabilität sorgen.

Ist das vielleicht die Lösung?

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